Übergabe der Petition

Am 25.02.2021 übergab Ties Müller von der Bürgerinitiative Riedweg die Petition mit 384 Unterstützern (davon 332 direkt aus Aulendorf) an unseren Bürgermeister Herrn Burth. Verbunden mit der Hoffnung auf einen weiterführenden Dialog über die Nutzung des Baugrundstücks im Riedweg.

Als nächster Schritt ist eine Bürgerinformation in der Stadthalle geplant. Diese kann unserer Meinung nach aber nicht unter Pandemiebedingungen stattfinden, da die Anzahl der Teilnehmer dadurch äußerst beschränkt wäre. 

Was die BI bisher unternommen hat:

Gespräche mit den Parteien des Gemeinderates im Januar 2021

Die BI hat (Online-) Gespräche mit BUS, CDU, FWV und SPD geführt, um die Standpunkte bzgl. des Projekts im Riedweg darzulegen. Es wurde über offene Fragen, Bedenken und generell über das Projekt diskutiert.

 

Petition

Die BI startete bei einer speziell für Bürgerbeteiligung gegründeten Organisation eine Petition zur alternativen Nutzung des Grundstücks. Mit Flyern und auch dieser Homepage wurden Aulendorfer auf das Thema aufmerksam gemacht. Teilweise wussten nahe gelegene Anwohner aufgrund der schlechten Informationslage immer noch nichts über das Projekt. Recht schnell wurde die nötige Anzahl an Unterschriften gesammelt und am 25.02.2021 wurde die Petition an den Bürgermeister übergeben. Die Möglichkeit über die Plattform der Petition (für den Leser kostenlos) den eigenen Standpunkt zum Projekt darzulegen hat bisher (Stand 08.03.2021) keiner der Stadträtinnen und Stadträte genutzt. 

 

Gespräch mit Bürgermeister Matthias Burth am 28.01.2021

Unser Bürgermeister nahm sich, zusammen mit den Vertretern aller Parteien, die Zeit für eine Diskussionsrunde im Gemeinderatssaal. Es herrschte ein reger Austausch, sowie die Einsicht, dass es Zeit wird eine größere Bürgerinformationsveranstaltung in der Stadthalle zu organisieren. Auf diesem Weg soll allen Bürgern die Möglichkeit gegeben werden sich ein Bild über die Situation zu machen.

 

An dieser Stelle möchten wir gerne nochmals klarstellen:

Wir wollen niemandem vor den Kopf stoßen, wir wollen lediglich unserer Meinung Nachdruck verleihen, dass das Projekt "Bauplatz Riedweg" auf Anfang zurückgesetzt werden sollte. Es gilt unserer Ansicht nach Alternativen anzufragen, zu vergleichen und dann eine fundierte und städtebaulich sinnvolle Entscheidung zu treffen. All die Menschen, die die Petition unterschrieben haben, bestärken wiederum uns darin dieses Ziel weiter zu verfolgen. 

Was uns ebenfalls noch ein Anliegen ist:

Es ist in diesen Zeiten nicht einfach in eine Diskussion zu treten. Es dominiert der Austausch über das geschriebene Wort, sei es über Kommentarspalten auf "Social" Media, Zeitungsartikeln, E-Mails, oder eben dieser Homepage. Nicht immer wird das geschriebene Wort dabei im Sinn des Autors verstanden. Daher wäre es uns sehr recht, sollte Ihnen etwas auf dieser Homepage sauer aufstoßen, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen. Falsch Verstandenes und Ungereimtheiten sind dadurch oft schnell aus der Welt zu schaffen. 

 

Hinweis zu möglicherweise verändertem Inhalt auf dieser Homepage:

Die Hoffnungsträger Stiftung hat uns am 10.03.2021 aufgefordert sämtliche Nennungen und Verweise im Bezug zum Bauprojekt Riedweg zu entfernen, da Sie ansonsten ihren Anwalt hinzuziehen müsste. Sie sei "...weder Kaufinteressent noch künftiger Bauherr der in Aulendorf projektierten Häuser für bezahlbaren Wohnraum...". Für uns rührte dieser Bezug stets einfach daher, dass die Stiftung von Anfang an in einem Atemzug mit der HTS-Handel GmbH genannt wurde und das nicht von uns, sondern vom Gemeinderat und der Schwäbischen Zeitung. Warum sich die Stiftung bewusst von der HTS-Handel GmbH abgrenzen will, wo doch auf deren Homepage unter "Wer sind wir? - TEAM" Herr Lieb und die HTS-Handel GmbH genannt sind, verstehen wir nicht.

Wir kommen der Aufforderung aber selbstverständlich nach und entschuldigen uns, wie auch bei den Verantwortlichen und Schöpfern des Begriffs "solidarische Gemeinde", für eine möglicherweise unerwünschte Verwendung der Begriffe.

Entwicklung Reute

Auch in unserem Nachbarort Reute (oder auch in Tettnang-St. Anna Quartier) ist das Thema bezahlbarer Wohnraum und altersgerechtes Wohnen verbunden mit positiver Ortsentwicklung ein Thema. Hierzu ein Zitat der Städteentwickler:

„Wir wollen gemeinsam etwas entwickeln, damit es sinnvoll bebaut wird. Wir wollen zunächst die Bedarfe abfragen und dann die nächsten Schritte angehen.“

Dieses Zitat spiegelt unsere Auffassung wider, wie planvolle und vorausschauende Stadtentwicklung aussehen sollte. Uns geht es um eine positive Entwicklung, die sich an den Bedürfnissen Aulendorfs orientiert und sich städtebaulich und strukturell harmonisch in den Bestand einfügt.